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Neuberger erweitert Zutrittskontrollsystem mit Handvenenscanner

News

06.10.2020

Neuberger erweitert Zutrittskontrollsystem mit Handvenenscanner

Rothenburg, den 06. Oktober 2020

Für Anwendungen in Hochsicherheitsbereichen wie beispielsweise in Forschungslaboren, Rechen-
zentren, Vorstands- oder Führungsetagen bietet der mittelfränkische Experte für Gebäudeautoma-
tion
, Raumautomation, Reinraum- und Prozesstechnik ab sofort auch ein Zutrittskontrollsystem
mittels Handvenenerkennung an. Die in Glasterminals integrierten Handvenenscanner sind durch
die berührungslose Bedienung besonders hygienisch und zudem noch äußerst fälschungssicher.

Die Vorteile des neuen Zutrittskontrollsystems liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand:
Kein vergessen von Chip- oder Zutrittskarte, keine Eingabe von PINs oder Codes, äußerst manipu-
lations- und fälschungssichere Technik und durch die intuitive und berührungslose Bedienung absolut
hygienisch.

„Das biometrische Zutrittsverfahren ist durch die lebenslange Einzigartigkeit des Venenmusters einer
jeden Person ausgesprochen sicher und dadurch auch besonders vor Fälschungen und Manipulatio-
nen geschützt. Die False Acceptance Rate (kurz FAR), also die Wahrscheinlichkeit bzw. relative
Häufigkeit, mit der das Sicherheitssystem einen Zugang gewährt, obwohl die Person keine Zugangs-
berechtigung hat, liegt bei 0,000.08%. Auch Verschmutzungen auf der Handfläche, Pigmentflecken,
Wärme oder Kälte haben keinen Einfluss auf die Funktion. Zudem führt die besonders einfache und
bequeme Handhabung zu einer hohen Nutzerakzeptanz“, so Klaus Langer, Vertriebsleiter bei
Neuberger über das Verfahren.
 

Durch Absorption von Infrarotstrahlen im venösen Blut erfasst der Scanner das Venenmuster des
Nutzers und gleicht dieses mit dem einmalig eingelesenen Template ab. Sofern das Venenmuster
identisch dem Template ist, erfolgt die Zutrittsberechtigung, welche auch mittels Aufleuchten von
grünen LEDs den Nutzern optisch angezeigt wird. Ist das Venenmuster nicht identisch mit dem in der
Datenbank abgelegten Template, so bleibt der Zutritt verweigert. Hier erfolgt die visuelle Anzeige für
die Anwender durch Aufleuchten von roten LEDs. 

Gewerkeübergreifender Einsatz möglich

Erfolgt die Integration der Neuberger-Terminals gewerkeübergreifend, so können auch (GMP-) Moni-
toringaufgaben, Schleusensteuerung und Zugangskontrolle funktionell miteinander kombiniert
werden. Durch eine Anbindung an das eigenentwickelte Gebäudeleit- und Managementsystem
ProGrafNT
können beispielsweise Steuerungs-, Regelungs- und Montoringaufgaben erfolgen. Eben-
falls können Visualisierungs-, Bedien- und Messelemente, wie etwa ein interaktives und hochauf-
lösendes Touchdisplay oder Sensoren zur Messwerteerfassung wie Temperatur, Feuchte oder Druck
in die Glasterminals integriert werden.

„Die Flexibilität sowohl in der Größe als auch in der Bestückung der Glasterminals lassen diese zu
universellen Mulittalenten mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten werden“, so Langer weiter.
Bereits Anfang des Jahres stellte Neuberger die Neuheit im Rahmen Pharmaveranstaltung in Karls-
ruhe vor. Mit dem biometrischen Zutrittsverfahren bietet Neuberger neben der RFID-Technik nun eine
weitere Option der Zutrittssteuerung an. Erste Projekte, in denen auch der Einsatz der Handvenen-
scanner als Zutrittskontrolllösung vorgesehen sind, sind bereits in Planung.

Pressemitteilung Neuberger Handvenenscanner 640pix

Die in Glasterminals integrierten Handvenenscanner eignen sich durch das biometrische Verfahren
als manipulationssichere Zutrittslösung für zahlreichen Anwendungsgebiete.